Spannende Ideen, viel Spaß an der Sache und kaum zu stoppen: Das frisch gegründete Greenteam "Grüne Zukunft Kiel" rast mit Hochgeschwindigkeit seinem Ziel voran und hat in nur sechs Wochen drei Aktionen auf die Beine gestellt!
Urwaldschutz
Mehr als drei Jahre hatten Umweltschützer und Experten von Greenpeace gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen auf den gestrigen Tag hingearbeitet: Auf einer Pressekonferenz verkündete der asiatische Papierriese APP, keine Regenwälder mehr in Indonesien roden zu lassen. Diesem Entschluss waren viele Gespräche zwischen Greenpeace und APP vorausgegangen.
Genauso hatte Greenpeace Gespräche mit Kunden von APP geführt, zum Beispiel mit 'Adidas', 'Metro' oder 'Tschibo'. Greenpeace konnte sie überzeugen, ihre Einkäufe bei APP einzustellen - als Zeichen dafür, dass sie die Regenwaldzerstörung in Indonesien nicht unterstützen wollen.
Oliver Salge, Wald-Experte bei Greenpeace, sagt erleichtert:"Die Ankündigung von APP zeigt, dass sich das Engagement von uns und zahlreicher anderer Umweltgruppen auszahlt. Unternehmen in Deutschland spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie durch den Verzicht von Geschäften mit Urwaldzerstörern Druck ausüben können."
Warum ist die Entscheidung von APP so wichtig?
Indonesiens Regenwälder sind besonders wichtig für das Weltklima. Vor allem die 'Torfregenwälder' mit bis zu 18 Meter dicken Torfböden speichern große Mengen Kohlenstoff. Trotzdem wurden sie in den letzten Jahren massiv gerodet und trockengelegt, um Platz zu schaffen - zum Beispiel für schnell wachsende Akazien. Bei der Zerstörung der Regenwälder wurde so massenhaft CO2 freigesetzt - deswegen zählt Indonesien auch zu größten Treibhausgassündern der Welt.
Der Entschluss des Papierherstellers ist aber auch ein wichtiger Schritt zur Erhaltung seltener Arten. Sumatra-Tiger, Orang-Utans und Sumatra-Elefant können sich wieder sicherer fühlen.
































































