Die Arbeit von Greenpeace im Senegal und die Proteste auf dem Meer haben sich gelohnt.
Meere
In der Nordsee hat es auf der Bohrinsel "Elgin" einen Unfall gegeben. Seit Tagen strömt Gas aus einem Leck, das vermutlich 4000 Meter unter dem Meeresgrund liegt. Weil sich das Gas entzünden und explodieren kann, wurden alle 240 Arbeiter der Plattform in Sicherheit gebracht. Aber auch die Umwelt ist gefährdet, denn das ausströmende Erdgas enthält hochgiftige Bestandteile. Experten glauben, dass es Monate dauern wird, bis das Leck geschlossen werden kann.
Früher waren Shrimps ein Luxusartikel, heute gibt es sie günstig in jedem Supermarkt zu kaufen. Der Grund dafür sind Shrimps-Farmen in Südamerika und Südostasien, wo die Garnelen in großem Stil gezüchtet werden. Für eine Fernsehreportage hat sich die Greenpeace-Meeresbiologin Iris Menn kürzlich auf den Farmen der Garnelen-Industrie in Thailand umgesehen...
Die NDR-Reportage, für die Iris Menn in Thailand unterwegs war, trägt den Titel: "Schmutzige Shrimps". Warum die Shrimps-Zucht häufig ein schmutziges Geschäft ist?
Greenpeace-Meeresbiologin Iris Menn unterwegs auf den Spuren der Garnelen-Industrie in Thailand.
Greenpeace-Aktivisten sind mit der "Arctic Sunrise" vor Westafrika unterwegs, um gegen die Ausbeutung der afrikanischen Gewässer durch fremde Fischereiflotten zu protestieren.
In den Niederlanden haben Greenpeacer erneut gegen die Überfischung der Meere protestiert. Im Mittelpunkt ihrer Aktion: der Fischtrawler Maartje Theodora. Eine schwimmende Fischfabrik, die jeden Tag bis zu 200 Tonnen Fisch verarbeitet und zur europäischen Fangflotte gehört. Schiffe wie die Maartje Theodora sind leider ein krasses Beispiel dafür, was falsch läuft in der europäischen Fischereipolitik.
Vor zwei Wochen ist die “Costa Concordia” vor der italienischen Insel Giglio leckgeschlagen und auf die Seite gekippt. Während Rettungstaucher noch immer nach Vermissten suchen, werden jetzt weitere Bergungsarbeiten vorbereitet: Rund 2400 Tonnen Schweröl müssen aus dem gekenterten Kreuzfahrtschiff abgepumpt werden. Kai Britt von Greenpeace schildert im Interview die Situation vor Ort:
Welchen Eindruck hast du auf Giglio von der Situation gewonnen?
Meeresschutz, Marke ungewöhnlich. Nach diesem Motto gestaltete die Hamburger Umweltbande "Zolomoenjo" ihre zweite Greenteam-Aktion.
In Bremerhaven demonstrieren Greenpeace-Aktivisten gegen das Fangschiff “Jan Maria”. Die schwimmende Fischfabrik gehört zur Fangflotte der Europäischen Union (EU). Eine hochgerüstete Flotte, in der sehr viel Geld steckt – um möglichst viel Fisch für noch mehr Gewinn zu erbeuten. Greenpeace fordert jetzt, dass die Fangflotte der EU verkleinert und auf ein gesundes Maß reduziert wird.
Europas Meere werden immer leerer. Das Problem: Viel zu viele Fangschiffe holen viel zu viel Fisch aus dem Meer. Mit Methoden, die den Meeresraum zerstören und den Meerestieren schaden.
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