In Düsseldorf hat das Greenteam Ratinga am 1. Mai eine tolle Aktion zum Schutz der Arktis hingelegt. Lest selbst!
Heimat Urwald
Die letzten weltweit verbliebenen großen Urwaldregionen befinden sich in Nordamerika, Europa, Chile, Sibirien, Zentralafrika und Südostasien und entlang des Amazonas in Südamerika. Jedes Jahr wird überall auf der Welt Urwaldfläche von etwa 13 Millionen Hektar Größe zerstört. Welche Gefahr das für die im Urwalt beheimateten Menschen, aber auch für die Tiere bedeutet, zeigen wir dir auf dieser und den folgenden Seiten.
Menschen im Urwald
Im Amazonas-Regenwald leben viele Indianer-Stämme, zum Beispiel die Deni oder die Yanomami. Der Urwald ist seit Jahrhunderten die Heimat ihrer Stämme und versorgt sie mit Nahrung. Sie leben mit und von ihm. Um diese Lebensgrundlage zu erhalten, gehen sie behutsam mit dem Wald um.
Sicher ist das Leben im Urwald kein romantisches Leben und oft auch sehr gefährlich und bedrohlich. Immer greifen wilde Tiere die Menschen an. Die Witterungsbedingungen sind schwierig. Und es kommt auch zu Auseinandersetzungen, manchmal gewalttätigen, mit anderen Stämmen.
Die größte Bedrohung geht aber seit mehreren Jahrzehnten von der Urwald vernichtenden Industrie aus. Durch die unwiederbringliche Zerstörung der Urwälder verlieren die dort lebenden Menschen alles: ihre Heimat, ihre Kultur und ihre Eigenständigkeit.
Greenpeace setzt sich beispielsweise dafür ein, gemeinsam mit den im Urwald lebenden Menschen ihre Gebiete zu kennzeichnen. So gekennzeichnete Gebiete dürfen nämlich von Holzfällern nicht mehr genutzt und müssen als Heimat der Einwohner respektiert werden.
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