Greenpeace-Aktivisten protestieren am 5. Mai in Hamburg gegen die Energieversorgungspolitik von Apple. Statt wie ein modernes Unternehmen auf 100 Prozent grünen Strom aus Erneuerbaren Energien zu setzen, laufen die großen Rechenzentren für die Online-Speicherwolke iCloud hauptsächlich mit Kohle- und Atomstrom.
Erneuerbare Energien
Es gibt eine Redensart: Der glänzendste Apfel beinhaltet den größten Wurm. Dieser Spruch passt leider gut auf die Computerfirma Apple - jedenfalls, wenn es um die Energiepolitik des Unternehmens geht.
Überall auf der Welt sitzen Menschen an Computern und gehen ins Internet. Sie verrichten ihre Arbeit, schreiben Mails, surfen, schauen Filme, hören Musik oder teilen Neuigkeiten bei Schüler-VZ, Facebook oder anderen sozialen Netzwerken.
Österreich will eine Zukunft ohne Atomstrom. Das Alpenland hat zwar keine eigenen Atomkraftwerke, bezieht aber dennoch Strom aus den Atomkraftwerken anderer Länder. Damit soll bald Schluss sein. In Zukunft sollen die österreichischen Energieunternehmen beweisen, aus welchen Energiequellen sich ihr Angebot speist; Atomstrom sollen sie nicht mehr einkaufen dürfen.
Am kommenden Sonntag jährt sich zum ersten Mal die Atomkatastrophe in der japanischen Stadt Fukushima vom 11. März 2011. Zunächst hatte es im Osten vor der Küste Japans ein starkes Erdbeben gebeben. Dieses Erbeben löste dann einen Tsunami aus, der auch das Gebäude des Atomkraftwerks von Fukushima zerstörte. Dadurch lief Kühlwasser aus und die Kühlsysteme setzten aus. In drei der sechs Atomreaktoren kam es daraufhin zu einer Kernschmelze.
Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe in Japan. Zwei Kinder aus Fukushima erzählen von ihren Erfahrungen.
Ende November hatte Greenpeace Besuch aus Japan: Kaito, 11 Jahre alt, und seine Schwester Fuu, 9, waren mit ihrer Mutter nach Deutschland gereist, um an den Castor-Demonstrationen im Wendland teilzunehmen. Warum die Familie in Deutschland gegen Atommülltransporte auf die Straße gegangen ist, erzählten uns Kaito und Fuu im Interview:
Ihr kommt aus Japan. Wo genau lebt ihr?
In Deutschland ist es bitterkalt. Trotzdem muss niemand Angst haben, dass es zu Stromausfällen kommt.
Die Politik ist bei der Klimadebatte besonders wichtig. Wenn die Politiker Gesetze machen, können sie damit bestimmte Sachen fördern – und andere ganz gezielt ausbremsen. Eine der wichtigsten politischen Entscheidungen ist es, die Energiegewinnung umzustellen.
Die Menschen in Industrieländern wie Deutschland oder USA brauchen besonders viel Energie.
Sie haben als Industrieländer viel, na klar, Industrie, also Fabriken, in denen ohne Energie gar nichts läuft und nichts hergestellt werden kann. Aber jeder Mensch verbraucht auch selber richtig viel Energie: Fast jeder hat ein Auto, einen Kühlschrank, einen Computer. Und jeder will natürlich täglich warm duschen und es schön warm haben.
Atomkraftwerke erzeugen viel Strom. Und das immer, Tag und Nacht. Man kann Atomkraftwerke nicht gut steuern – so, dass sie mal mehr, mal weniger Strom produzieren. Wenn man aber mehr Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser nutzen will, muss man darauf gefasst sein, dass mal der Wind weht, mal nicht, mal die Sonne scheint, mal nicht.
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