In Düsseldorf hat das Greenteam Ratinga am 1. Mai eine tolle Aktion zum Schutz der Arktis hingelegt. Lest selbst!
Die Meere - Schatzkammern unserer Erde
Die Ozeane sind neben den Wäldern die artenreichsten Lebensräume der Erde. Bis vor zehn Jahren wusste die Forschung allerdings über den Mars besser Bescheid als über die Meere auf der Erde.
Zu Beginn dieses Jahrhunderts begannen Wissenschaftler aus vielen verschiedenen Ländern die Meere und ihre Bewohner zu erforschen. Seit dem Jahr 2000 haben sie über 185.000 Meeresbewohner katalogisiert. Eines ist aber jetzt schon klar: Es gibt mit Sicherheit noch viele weitere Arten, von denen die Forscher nichts wissen.
Für die Lebensräume in den Meeren spielt das Sonnenlicht eine wichtige Rolle: Mit zunehmender Tiefe dringt immer weniger Licht durch und spätestens ab 250 Metern Wassertiefe wird es stockdunkel. Pflanzen und Tiere, die auf Licht angewiesen sind, können hier nicht mehr leben. Trotzdem gibt es erstaunlich viele Arten, die sich auch an das Leben in den dunkelsten und tiefsten Gefilden der Ozeane angesiedelt haben. Wie zum Beispiel der Anglerfisch. Nach dem Motto "Not macht erfinderisch" lockt er seine Beute mit einer Art Leuchtangel an. Was da leuchtet, sind Bakterien, die sich der schlaue Geselle als Haustiere hält. Angezogen von dem seltsamen Licht in bodenloser Finsternis, kommen viele kleine Tiefseebewohner angeschwommen… Wer oder was sich noch da unten alles krümelt, wird möglicherweise niemals vollständig erforscht werden können.
(Tiefer eintauchen ins Thema kannst du auf den nächsten Seiten)
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