Wo Rauch ist, muss nicht immer Feuer sein. Manchmal reicht eine Nebelmaschine, um die Menschen zu alarmieren. In Osnabrück zeigten Greenpeace Jugendliche mit Hilfe von künstlichem Rauch, wie die Kohlekraft unsere Umwelt belastet und uns sogar krankmachen kann:
Ohne Energie geht gar nichts
Energie brauchen wir von morgens bis abends. Mit ihr erhellen wir unsere Wohnungen, Häuser und Straßen, mit ihr hören wir Musik und schauen Fernsehen. Mit Energie heizen wir unsere Zimmer und kühlen unser Essen. Mit Energie drucken wir Zeitungen und fahren wir in die Ferien … Energie ist nötig, damit unser Leben läuft.
Diese Energie wird aufwendig aus unterschiedlichen Quellen gewonnen und aufbereitet, damit sie uns zur Verfügung steht, wenn wir auf den Lichtschalter drücken oder den Ofen für die Pizza heizen. Die meiste Energie, die wir benötigen, ist elektrische Energie, Strom also. Egal, aus welcher Quelle der Strom gewonnen wurde: Der Ort, an dem Strom entsteht, ist in der Regel ein Kraftwerk. In unterschiedlichen Kraftwerken werden zum Beispiel die Bewegungsenergie von fließendem Wasser oder von Windrädern, die Wärmeenergie, die beim Verbrennen von Kohle entsteht, oder Atomkraft in elektrische Energie umgewandelt. Diese elektrische Energie wird dann über Stromleitungen überall dahin transportiert, wo sie gebraucht wird, zum Beispiel in den Fön, ins Schwimmbad und in den Computer.
Strom kann aus unterschiedlichen Rohstoffen gewonnen werden, etwa aus Kohle, Öl oder Gas. Außerdem werden auch andere Quellen zur Herstellung von elektrischem Strom verwendet, zum Beispiel werden Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie genutzt und die Wärme, die in der Erde steckt. Dann gibt es noch die Möglichkeit, Energie aus Uran zu gewinnen. Weil diese letzte Energiequelle, die Atomenergie, so hochgefährlich, ungeheuer kostspielig, kompliziert und sehr umstritten ist, wird sie hier extra und genau erläutert.































































